Schüler besuchen die Residenz

Residenz.jpgDie Würzburger Residenz als Beispiel für ein Bauwerk des Absolutismus. Würzburg ist Residenzstadt und auch Kulturmetropole. Glanzpunkt ist die fürstbischöfliche Residenz, das „Schloss über allen Schlössern”, das wir, die 21 Schüler der Klasse 7 b, am 18. Juni 2010 gemeinsam mit Frau Köhler besichtigten.

Barock, fürstbischöflich und seit 1981 Weltkulturerbe der UNESCO: 1720 erteilte Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn dem Architekten Balthasar Neumann den Auftrag, ein fürstliches repräsentatives Stadtschloss zu errichten – dem Vorbild des Sonnenkönigs Ludwigs XIV. Versailles nacheifernd.

Mit unserem Trüppchen im Weißen Saal der Residenz angekommen, durften wir während einer Führung den verspielten Rokoko-Stuck Antonio Bossis bewundern und erfuhren, dass der Künstler in wenigen Monaten den Raum im Kontrast zum strahlenden Kaisersaal gestaltete.

Uns Schülern eröffneten sich bereits mit dem gigantischen Treppenhaus zwei Highlights der Weltkunst: hier baute Balthasar Neumann das größte freitragende Muldengewölbe, das jemals errichtet wurde. Schon beim Hinaufschreiten der schmalen Treppenstufen fühlten wir uns wie kleine Herzoginnen und Herzoge.

Zum zweiten zeigte sich uns das größte zusammenhängende Deckengewölbe mit rund 760 Quadratmetern als ein brillantes Werk von Giovanni Battista Tiepolo. Der venezianische Maler hat in etwa sieben Monaten auf diese gigantische Decke ein Fresco gestaltet, das die Kulturgeschichte der Menschheit mit den „vier Kontinenten“ zeigt. An manchen Stellen konnte man sogar eine Art „3D-Effekt“ erkennen – es schien als ragten Details aus dem Gemälde heraus.

Innerhalb der Führung erhielten wir auch einen Einblick in die weiteren fürstlichen Gemächer. Besonders beeindruckte uns das Spiegelkabinett, das nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder vollständig rekonstruiert wurde. Wir erkannten, dass auch bei der Ausgestaltung der Säle im überladenen Barock – Golddekoriertes an den Wänden und Decken – sich die Fürstbischöfe mit den europäischen Höfen jener Zeit zu messen versuchten.

Nach der Führung hielt Frau Köhler eine Rallye im Hofgarten für uns bereit, so dass wir diesen nun auf eigene Faust erkunden konnten, bevor wir um 11.30 unsere Heimreise antraten.

Wenn man von der Regennässe absieht, hatten wir im Großen und Ganzen einen tollen und erlebnisreichen Tag!

Franziska Beer, Jasmin Loos (7b)
Frau Köhler
admin am 3. August 2010

Besuch des Bismarck-Museums in Bad Kissingen

Unterfr_Meister.jpgIn unserer unmittelbaren Heimat, nämlich in Bad Kissingen, logierte der Reichsgründer und Reichskanzler Otto von Bismarck von 1876 bis 1893 insgesamt 14 Mal mit großem Wohlbehagen. Ein Beweggrund für uns – die Klassen 8a und 8c – gemeinsam mit Frau Köhler und Frau Domes innerhalb des Geschichtsunterrichts das Bismarck-Museum in Bad Kissingen zu besuchen.

Das „Kissinger Diktat“ wurde zum stehenden Begriff. Bis heute gehört es zum Lern- und Unterrichtsstoff an deutschen Schulen und unterstreicht die Bedeutung Bad Kissingens im politischen Schaffen des Reichskanzlers Otto von Bismarck. Am 15. Juni 1877 diktierte Bismarck während seines Kuraufenthalts in Bad Kissingen seinem Sohn Herbert das Schriftstück zur Balkankrise, das zentrale Leitlinien seiner Außenpolitik für die Jahre nach der Reichsgründung beinhaltete.

Während eines Vortrages vor Ort vertieften wir unser geschichtliches Wissen über Bismarck und erfuhren von den Attentaten auf den Reichskanzler. Außerdem wurden wir über Bad Kissingen und seine Salzquellen informiert. Wir hörten, dass die Stadt ein Heilbad eröffnete und Bismarck deshalb Bad Kissingen als Kurgast besuchte.

Otto von Bismarck lebte während seiner Kurbesuche in einem bescheidenen Haus mit einigen Zimmern, deren Originaleinrichtung wir schließlich im Museum besichtigen konnten.

Das Museum gliederte sich in zwei Abteilungen: zum Einen die historische Bismarck-Wohnung, zum Anderen die musealen Schauräume, die eine Hörstation und viele verschiedene aufschlussreiche Ausstellungen von Bismarck enthielten.

Gerade diese Verbindung zwischen dem Originalbestand der historischen Bismarck-Wohnung und den Schauräumen, die weitere Informationen über das Leben und Schaffen der politischen Persönlichkeit lieferten, machten den Besuch des Bismarck-Museums zu einem interessanten Erlebnis für uns.

Kristin Hartmann (8a) und Frau Köhler

admin am 30. Juli 2010

Rhön-Grabfeld hilft Haiti – Unsere SMV ist dabei!

Rhön-Grabfeld hilft Haiti. Unter diesem Motto startete in Bad Neustadt eine groß angelegte Hilfsaktion für die Opfer des schweren Erdbebens, das große Teile Haitis zerstörte. Dazu aufgerufen hatten die Sparkasse Bad Neustadt, die VR-Bank – und die Genobank Rhön-Grabfeld, der Landkreis Rhön-Grabfeld und die Stadt Bad Neustadt. Unterstützt wurden die Initiatoren von den fünf Zeitungen unserer Region.

Wie bereits vor fünf Jahren, nach der verheerenden Tsumanikatastrophe in Südostasien, unterstützte auch diesmal dieHaiti1 SMV unserer Schule die regionale Hilfsaktion. In mehreren Pausen übernahmen die Mitglieder der SMV den gesamten Pausenverkauf für die Schule. Die Bäcker, die an diesen Tagen die Schulverpflegung eigentlich hätten übernehmen müssen, wurden abbestellt und der Pausenverkauf kurzerhand selbst übernommen. Viele fleißige Helfer waren bei der Durchführung beteiligt und trugen ihren Teil zum Erfolg dieser Aktion bei.

Die Idee zur Übernahme des Pausenverkaufs kam von den drei Schülersprechern, die nach Abschluss ihrer Aktion den erwirtschafteten Reinerlös von insgesamt 270 Euro dem Vorstand der Sparkasse Bad Neustadt, Herrn Roland Schmautz, überreichten.

Die Schülersprecher bei der symbolischen Scheckübergabe an den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse (v.l.n.r.): Vorstand Roland Schmautz, Jessica Winkler (9b), Paul Schneyer (10III), Fabian Beinhauer (10a) und Schulleiter Ralf Kaminski

Kaminski am 15. Juni 2010

Studientag Rechtsextremismus

“Rechtsextremismus in Franken – und was können wir dagegen tun?”

Studientag RechtsextremismusDie Erwartungen der Schüler darüber, was sie sich von diesem Tag versprachen, waren doch eher gespalten, als wir mit Frau Köhler und Frau Bauer am Dienstagmorgen von Bad Neustadt aus unsere Tagesreise nach Nürnberg antraten. Wie auch die Klasse 9c, die diese Fahrt noch vor sich hatte, und die Klasse 9a, die mit Frau Derbort bereits das Seminar besuchte, waren auch wir gespannt, was dort auf uns warten würde.

„Nationalsozialismus“ und „Rechtsradikalismus“ – Themen, die für Jugendliche ansprechend und interessant klingen. Doch meist verbinden wir damit nur Adolf Hitler, seine kraftvollen Reden und die Vernichtung zahlreicher unschuldiger Menschen. Was durch diese Geschehnisse auch heute auf uns lastet, wird bisweilen noch immer verdrängt.

Nachdem wir in Nürnberg in den Räumen des „DoKuPäd” (Pädagogik rund um das Dokumentationszentrum) ankamen und uns mit den beiden Seminarleitern Arne und Nicolai bekannt machten, wurden wir nach einem geschichtlichen Input gefragt, was uns wohl zu den obigen Themen einfallen würde. So sollten wir Parolen und Sprüche, Symbole und Erkennungszeichen – sowie persönliche Erfahrungen mit „Neo-Nazis“ auf Plakaten darstellen. Uns wurde schnell klar, dass es auch heute Rechtsextremismus in Franken gibt.

Daraufhin erhielt jeder Schüler ein Bild, wozu er sich Gedanken machen sollte. Diese Abbildungen wurden nach und nach besprochen und die Schüler staunten, als ihnen die Seminarleiter die Inhalte deuteten. Beispielsweise waren verschlüsselte rechtsradikale Botschaften auf T-Shirts, Schuhen oder verbotene Symbole zu sehen, die wir nun verstanden. Die Klasse engagierte sich mehr und mehr und arbeitete interessiert mit.

Die ersten Meinungen wurden in der Pause ausgetauscht und nach einer dreiviertel Stunde setzten Arne und Nicolai das Seminar fort.

Am Nachmittag wurden dann in Gruppenarbeiten verschiedene Themengebiete wie „die Grundlagen der Neonazis“, „rechtsradikale Internetauftritte“ oder „die Deutung rechtsradikaler Liedtexte“ ausgearbeitet. Die Jugendlichen waren eifrig bei der Sache und konnten bei der späteren Diskussion und Präsentation gute Ergebnisse vorweisen.

Das Erkennungsvermögen der Schüler wurde nochmals auf die Probe gestellt, indem die Seminarleiter einige Lieder abspielten, die teilweise rechtsradikale Parolen enthielten, jedoch andere sich auch nur dementsprechend anhörten und dabei eine völlig linke Botschaft in sich trugen.

„Hinschauen und handeln“ – so lautete unser Fazit. Insgesamt war es also sinnvoll, dass die Klasse in einer Diskussionsrunde besprach, dass man rechte Straftaten nicht dulden, sondern dagegen angehen sollte. Schließlich konnten die Jugendlichen noch ihre Meinungen über den Studientag darlegen. Der Studientag wurde als sehr aufschlussreich, jedoch auch recht arbeitsintensiv angesehen.

Lukas Mahlmeister; Frau Köhler

admin am 6. Mai 2010

Übung macht den Meister!

Ergebnisse des Bundesjugendschreibens

Wir gratulieren allen 88 Wettschreibern, die in diesem Jahr im Fach Textverarbeitung am Bundesjugendschreiben teilgenommen haben. Dieses Wettschreiben wird jährlich von der Deutschen Stenografenjugend zentral organisiert, aber von den örtlichen Schulen, Stenografenvereinen und anderen Bildungseinrichtungen durchgeführt.

Die flottesten Finger hatte in diesem Jahr Waldemar Becker, Klasse 10 a mit 4000 Anschlägen in zehn Minuten und der Note „sehr gut“, obwohl er als Schüler der mathematischen Ausbildungsrichtung nur ein Viertel so viel Unterrichtstunden hatte wie die anderen. Nicht auszudenken, wenn er vier mal so viel TV-Unterricht gehabt hätte, wie seine Schulkollegen in den kaufmännisch-verwaltenden Klassen. Sein Ziel ist es nach der Wirtschaftsschule die Fachoberschule in Bad Neustadt zu besuchen. Auch seine Mitstreiterinnen, Jasmin Barczik (3220 Anschläge), Klasse 10 b und Elisabeth Hartwich (2180 Anschläge), Klasse 11 II streben die Fachhochschulreife an.

Melissa Hayes, Klasse 11 II, die mit dem Qualifizierenden Hauptschulabschluss zur Wirtschaftsschule wechselte, erreichte mit 3270 Anschlägen in zehn Minuten ebenso die Note „sehr gut“. Ihr Wunsch nach dem Wirtschaftsschulabschluss ist eine Ausbildung als Mediengestalterin. Ihr macht es besonders Spaß am Computer Dokumente zu entwerfen und zu gestalten. Bringt sie doch mit diesem Leistungsnachweis beim Bundesjugendschreiben die perfekten Voraussetzungen für den Umgang mit der Tastatur und dem PC mit.

Die 13-jährige Nena Wolf aus Mühlfeld, geht mit ihrem Zwillingsbruder in die Klasse 8 c. Offensichtlich hat die Konkurrenz unter den Geschwistern sie zu dem hervorragenden Ergebnis angestachelt. Nenas Berufsziel ergibt sich aus ihrer schulischen Ausbildung. Sie möchte einen kaufmännischen Beruf erlernen und dabei ihre Fertigkeiten am PC steigern und verbessern – das, was sie jetzt schon am liebsten mag. Die 2500 Anschläge in zehn Minuten und die Note „sehr gut“, nach nur zwei Jahren Textverarbeitung sprechen für diesen Berufswunsch.

Karin Müller

admin am 29. April 2010

Unterfrankenpokal an Wirtschaftsschule Bad Neustadt

Unterfr_Meister.jpgBei der unterfränkischen Meisterschaft im Mixed-Volleyball für Wirtschaftsschulen in Kitzingen sicherte sich die Mannschaft der Staatlichen Wirtschaftsschule Bad Neustadt den Titel vor den Mannschaften der Städtischen Wirtschaftsschule aus Würzburg und Privaten Wirtschaftsschule Krauß aus Aschaffenburg. Ein Jahr lang wird der Wanderpokal nun in Bad Neustadt stehen, bevor er im kommenden Schuljahr hoffentlich verteidigt werden kann. Mit nur einem abgegebenem Satz hatten sich die Neustädter ins Finale geschmettert, das sie überlegen mit 2:0 für sich entscheiden konnten.

admin am 21. März 2010

The Girl with the Golden Wig

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Für die Vorabschlussklassen spielten die Akteure des White Horse Theatres „The Girl with the Golden Wig“. Hierbei geht es um drei Schauspieler, die eine Parodie auf James Bond spielen möchten. Ihr Held ist der Bruder von James, Richard Bond. Richard sieht – natürlich – gut aus und der Darsteller nutzt dies genussvoll aus. Wie James sieht auch Richard, genannt „Dick“, Frauen nur als Objekt für das Bett an. Eines Tages wird er in das Büro des britischen Geheimdienstes gerufen, denn er soll herausfinden, was der Bösewicht Silas Queeze in Paris beim Treffen der wichtigsten Staatsoberhäupter vorhat. Die Sekretärin, an die er sich sofort ranmacht, übergibt ihm einen Aktenkoffer, der beim Öffnen explodiert.

So ausgestattet macht sich Dick auf den Weg nach Paris. Am Flughafen kommt ihm Olga, alias „Fluffy“ – the girl with the golden wig – entgegen. Olga ist eine russische Spionin. Sie sagt, dass sie ihm sein Hotel zeigen würde, das teuerste in ganz Paris. Er folgt ihr und bemerkt nicht, dass er in eine Falle gerät. Zum Glück für Dick verliebt sich Olga-Fluffy in ihn und hilft ihm zu fliehen. Hier allerdings bricht ein Streit unter den Schauspielern aus, da Olga-Fluffy keine Lust mehr hat, ständig von Dick nur als Sexobjekt behandelt zu werden. Sie weigert sich, unter diesen Bedingungen weiterzuspielen und ihre beiden Partner müssen sehen, wie sie Olgas Auftritte meistern. Teils übernimmt Silas ihren Part, teils nehmen sie auch einen Mopp zu Hilfe, den Olga-Fluffy ihnen überreicht.

Dieses „Spiel im Spiel“ verwirrte das Publikum anfangs einigermaßen, doch die folgenden turbulenten Ereignisse lösten die Spannung gleich wieder. Das Publikum fand dies ziemlich lustig und applaudierte laut. So brechen sie in Silas Queezes Hotelzimmer ein und entdecken seine Pläne, die Machthaber der Welt durch Roboter zu ersetzen.

Olga hatte Dicks explosiven Aktenkoffer an Queeze übergeben. Als Dick ihn in Silas’ Hotelzimmer findet, öffnet er ihn und der Aktenkoffer explodiert. Olga fesselt den bewusstlosen Dick an Händen und Füßen und Queeze stellt eine Bombe auf 15 Minuten ein. Nachdem Bond wieder aufgewacht ist, beschließt Olga, ihm zu helfen, als er nach langer Diskussion verspricht, seine Einstellung gegenüber Frauen zu ändern. Sie befreit ihn und gemeinsam wollen sie nun den Bösewicht besiegen. Dazu suchen sie einen Helfer aus dem Publikum. Ihre Wahl begeistert die Schüler und Schülerinnen total. Mit ihrer Hilfe gelingt es ihnen, Queeze zu erledigen und Dick hat die Welt gerettet!

Begeistert applaudierten die Schüler. Vor allem Silas’ russisches Englisch beeindruckte sie schwer. Hoch zufrieden mit dieser Englischstunde kehrten sie in ihren Unterricht zurück.

Jessica Winkler und Franziska Matthä


admin am 21. Februar 2010

Englischsprachiges Theater zu Gast an der Wirtschaftsschule

White Horse 027.jpgSeit vielen Jahren begeistert das White Horse Theater uns mit englischsprachigen Theater-stücken. Dieses Jahr sahen die 7. und 8. Klassen „The Empty Chair“. Das Stück handelt vom Leben einer allein erziehenden Mutter und ihrem Sohn Robby. Der Stuhl des Vaters bleibt leer. Eines Nachts weckt Robby seine Mutter, weil er Geräusche im Garten hört. Er meint, es sei ein Raumschiff, das bei ihnen hinter dem Haus landet. Am Morgen merkt Robbies Mutter, dass ihre Rosen total kaputt sind. Doch sie denkt es, sei ein Sturm gewesen, der ihre Blumen zerstört hat. Liebevoll richtet sie ihre zerstörten Blumen – die Schüler und Schülerinnen der ersten Reihe – wieder auf und gießt sie. Robbie hingegen ist der festen Überzeugung, ein Raumschiff gesehen zu haben. Und auf der Suche nach Beweisen findet er tatsächlich Fußspuren im Garten.

Plötzlich klingelt es an der Tür und ein fremder Mann namens Jared erscheint im Haus. Er erzählt von dem langen Weg, der hinter ihm liegt. Sofort kommt Robbie der Gedanke, Jared sei der Alien der vergangenen Nacht. Langsam wird der Fremde ein Teil der Familie und Jared und die Mutter kommen sich näher. In einer romantischen Szene in der Natur dürfen die Zuschauer zur Begeisterung des gesamten Publikums die Vögel spielen, die Jared und die Mutter durch das Fernglas beobachten.

Robbie bekommt immer mehr den Eindruck, dass der Fremde die Vaterrolle einnehmen möchte. Darüber kommt es zum Streit, doch nach einer langen Diskussion kehrt Frieden ein. Eines Tages möchte die Familie einen Ausflug ans Meer machen. Nachdem sie losgefahren sind, merken sie, dass sie fliegen! Es herrscht eine sehr große Aufregung. Sie fliegen dank Jareds außerirdischen Kräften! Robbie hat mit seinen Befürchtungen Recht gehabt, Jared ist ein Alien!

Wieder zu Hause hört Robbie mitten in der Nacht erneut die außergewöhnlichen Geräusche. Vom Fenster aus beobachtet er, wie eine Frau mit Jared redet. Sie will, dass er wieder zurück zu seinem Planeten kommt. Doch er weigert sich und meint, er sei hier zu Hause, hier sei seine Familie. Robbie wünscht sich zwar nichts sehnlicher als, dass sein Vater zurückkommt. Aber er versteht, so was wird nicht passieren. Deswegen akzeptiert er Jared und der darf sich endlich auf den Stuhl des Vaters setzen. Jetzt ist der Stuhl nicht mehr leer. So endete das Stück mit der Szene einer glücklichen Familie.

Die Schüler der 7. und 8. Klassen applaudierten lautstark, denn sie waren begeistert von dem Stück und den Schauspielern. Nachdem diese sich verabschiedet hatten und von der Bühne gegangen waren, machten sich einige der neuen Fans auf den Weg, ein Autogramm ihres Lieblingsschauspielers zu ergattern.

Franziska Matthä und Jessica Winkler

admin am 12. Februar 2010

Wirtschaftsschüler beim Börsenspiel der Sparkassen erneut an der Spitze

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Bei der Siegerehrung zum „Planspiel Börse 2009“ in der Sparkasse Bad Neustadt stand bereits zum dritten Mal in Folge ein Schülerteam der Wirtschaftsschule „ganz oben auf dem Treppchen“. Die Spielgruppe „Peter Pan und seine Freunde“ um Angelo Andreiuolo konnte ihr fiktives Startkapital von 50.000,00 Euro in der dreimonatigen Spielzeit um über 3100,00 Euro vermehren und ließen die im Landkreis Rhön-Grabfeld teilnehmenden restlichen 74 Schülerteams damit hinter sich. Neben den in dieser Zeit gemachten Börsenerfahrungen, dem Spaß und der Spannung während des Spiels konnten „Peter Pan und seine Freunde“ am Ende auch einen (realen) Geldpreis mit nach Hause nehmen.

admin am 2. Februar 2010

Zu Weihnachten an die Ärmsten der Armen gedacht

Die traditionelle weihnachtliche Besinnung am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der Information über das Kibagare Good News Centre (KGNC) in Nairobi, Kenia. Im KGNC betreiben katholische Ordensschwestern in den Slums von IMG_5593Nairobi eine Grundschule und ein Gymnasium für Kinder von HIV-infizierten Eltern oder Kinder, deren Eltern an AIDS verstorben sind. Die Wirtschaftsschule unterstützt das KGNC einmal jährlich mit dem Erlös verschiedener Aktionen, bei denen gezielt für das KGNC gesammelt wird.

Aufmerksam wie selten verfolgten die Schüler in der voll besetzten Aula die Ausführungen von Jessica Winkler und Tamara Voll, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, vor allem den neu an unsere Schule gekommenen Schülern den Hintergrund der Hilfsaktionen der Wirtschaftsschule näherzubringen. Mit eindrucksvollen Bildern, zusammengestellt in einer Powerpoint-Präsentation, regten sie zum Nachdenken an und zeigten ihren Mitschülern wofür die gespendeten Gelder in Nairobi verwandt wurden. Unterstützt wurden sie dabei von den Religionslehrern, der SMV und dem Schulchor. 

Kaminski am 6. Januar 2010

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